Luther-Kirchengemeinde Soltau

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Der Sonntagsmaler malt Luther

Teil 12 - Die Protestanten

Letzter Teil der Reihe zum Reformationsjubiläum mit Maler und Superintendent Hans Hentschel aus Bramsche. Ein Film von Jürgen Gutowski und Lilian Breuch



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Der besondere Tag im Museum Soltau

Eigene Bibel mitbringen und Geschichte dazu erzählen

Zur Ausstellung „ZeitGeistLuther – Bibeln, Buchdruck, Bürger und Bauern“ findet am 29. Oktober ein letzter „besonderer Tag“ statt. Von 14 bis 17 Uhr lädt Pastor Wilko Burgwal ein, die Wolterdinger Inkunabel von 1480 letztmalig zu sehen und einige der Ausstellungsstücke genauer unter die Lupe zu nehmen. Alle Leihgeber sind willkommen, über ihre Kostbarkeiten Interessantes zu berichten. Die übrigen Besucher werden gebeten, eine Bibel mitzubringen. „Wir wollen auch die zu Wort kommen lassen, deren freundliches Ausleih-Angebot leider abgelehnt werden musste“, so Burgwal. „Die persönlichen Geschichten rund um die eigenen Bibeln werden wir in lockerer Runde austauschen. Die Künstlerin Brigitte Kranich wird auch kommen und einen kleinen Schatz im Gepäck haben.“ Kranich hat dem Museum jüngst das nirgendwo sonst zu sehende fehlende Bild „Der vierte Tag“ kostenlos geliehen und damit den Bibel-Schöpfungs-Zyklus der Ausstellung vervollständigt. „Es darf auch ein kleiner Ausflug in die Provenienzforschung gemacht werden.“ Diese widmet sich der wissenschaftlichen Seite von Herkunft und Besitzerverhältnissen. Dabei werden auch Daten ausgewertet, die sich direkt am oder im Buch befinden. Dazu gehören Eigentümervermerke, handschriftliche Einträge, Randbemerkungen und Widmungen, wie bei der abgebildeten Bibel von Hedwig Euhus aus Marbostel. Der handschriftliche Sütterlin-Text stammt von Georg Haccius und lautet übersetzt:

 

Der Herr ist mein Gut und mein Theil;

Du erhälst mein Erbtheil.

Doas Loos ist mir gefallen aufs Liebliche;

Mir ist ein schön Erbtheil worden.

Psalm 16 v 5 und 6

 

Mit der Bitte um fleißigen

Gebrauch und dem Wunsch des Segens

Gottes für Dich und Dein Haus

 

Dein

Beichtvater

Georg Haccius

Pastor zu Dorfmark

 

Georg Haccius wurde 1847 in Lüneburg geboren und starb 1926 in Hermannsburg. Nach seiner Pfarrstelle in Dorfmark und Missionsreisen nach Südafrika war er Direktor der Hermannsburger Mission und förderte das Schulwesen der Missionsanstalt. Er verfasste zahlreiche Publikationen. Die Universität Göttingen verlieh ihm 1904 die Ehren-Doktorwürde. Haccius gründete die höhere Mädchenschule und 1919 die evangelische Heimvolkshochschule Hermannsburg, die älteste Deutschlands. Die vor über zehn Jahren gegründete Georg-Haccius-Stiftung verfolgt den Zweck, das Evangelische Bildungszentrum Hermannsburg - Heimvolkshochschule gGmbH - langfristig zu fördern

Die Ausstellung läuft noch bis zum 5. November außer montags täglich von 14 bis 17 Uhr. Eine besondere Attraktion ist die in Norddeutschland einzig in Soltau ausgestellte „Wiedmann Bibel“. Sie besteht nur aus gemalten Bildern, 3.333 an der Zahl mit einer Gesamtlänge von 1,17 Kilometer (www.diewiedmannbibel.de). 150 m entfernt befinden sich Parkmöglichkeiten im Pastor-Rudolf-Schmidt-Weg. Für Schulklassen oder andere Gruppen können Sondertermine vereinbart werden (Kontakt: rr.rg@gmx.de).

 

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Bild: Renate Gerstel

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„Verantwortung der Kirche als Wertevermittler in Staat und Gesellschaft“

Zu einer Veranstaltung zu diesem Thema mit dem Bischof der Hannoverschen Landeskirche Ralf Meister laden die Soltauer Gespräche in Kooperation mit dem Kirchenkreis Soltau am 24. 10. 2017 um 20 h in die Bibliothek Waldmühle in  Soltau ein.

In den Medien kommen Kirche und Theologie meist dann vor, wenn es um moralische Grundlagen des Zusammenlebens geht. In öffentlichen Stellungnahmen oder in Denkschriften melden sich Vertreter der Kirchen zu Wort: Aktuelle Beispiele sind die die Debatten um die Flüchtlingskrise, die Sterbehilfe, die Sexualethik, den Klimawandel, die Friedensfrage. Diese Veröffentlichungen bleiben nicht ohne Widerspruch und in Gegenreden wird den Kirchen oft gesagt, Kirche und Theologie versuchen mit diesen Stellungnahmen und Denkschriften den Bedeutungsverlust  des Glaubens in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit  auf ethischem Gebiet auszugleichen. Vertretern der Kirche und der Theologie wird empfohlen, statt sich in die aktuelle politische Diskussionen einzumischen, sollten sie sich um ihren „eigentlichen Auftrag“ kümmern: Das Evangelium verkündigen und Seelsorge betreiben.

Auf der anderen Seite werden Stimmen laut, die ein stärkeres Engagement der Kirchen in unserer Gesellschaft fordern. In seinem  Buch „Wieviel Glaube braucht das Land?“ stellt der  Publizist Andereas Püttmann die These auf: Die Frage nach dem Glauben entscheidet auch darüber, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Mit dieser Problematik beschäftigt sich das Referat des Hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister. Er geht in seinem Referat den Fragen nach: Gehört es zu den Aufgaben der Kirche, zu politischen Fragen Stellung zu nehmen?

In wieweit hat Institution Kirche heute noch die Autorität und wird gehört von Parteien, Verbänden, Menschen?

Gelten christliche Werte für die Gesamtgesellschaft?  

Ralf Meister wurde im Herbst 2010 zum Landesbischof der Hannoverschen Landeskirche gewählt. Nach seinem Studium der evangelischen Theologie und Judaistik an den Universitäten Hamburg und Jerusalem arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg. Nach seiner Ordination zum Dienst eines Pastors war er unter anderem in der Redaktion Kiel des Evangelischen Rundfunkreferats der Norddeutschen Kirchen tätig, wurde als Sprecher des Wortes zum Sonntag bekannt, war als Probst für den Kirchenkreis Lübeck verantwortlich und wurde schließlich von der Evangelischen Kirche-Berlin-Brandenburg zum Generalsuperintendenten  in Berlin gewählt.

Karten gibt es im Vorverkauf oder können bestellt werden bei Gottfried Berndt, Sprecher der Soltauer Gespräche (e-mail: C.Gberndt@t-online.de)

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Bild: Landeskirche Hannovers

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Neues aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 

In den ev.-luth. Kirchengemeinden Luther und St. Johannis Soltau, sowie der Heilig Geist-Gemeinde in Wolterdingen hat Neues begonnen. 

Am vergangenen Mittwoch haben die drei Gemeinden auf einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung beschlossen, ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ab dem 1. Oktober 2017 gemeinsam zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Vorausgegangen ist diesem Beschluss eine gut zweijährige Erprobungsphase. Ein gemeinsamer Lenkungsausschuss hat in dieser Zeit die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen analysiert und miteinander verknüpft. In der nächsten Zeit wird dann noch ein Kooperationsvertrag abgeschlossen werden. Außerdem soll für diese gemeinsame Arbeit eine volle Stelle für einen Diakon/eine Diakonin geschaffen werden. Diese Stelle wird von den beteiligten Gemeinden anteilig finanziert. 

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Bild: Wilko Burgwal

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Bild: Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

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ZeitGeistLuther 2017 – Bibeln, Buchdruck, Bürger, Bauern

Ausstellung im Museum Soltau

Ab 11. September dreht sich im Museum Soltau alles um Bibeln, den Buchdruck und um das Leben der Menschen zur Zeit Martin Luthers. Mit einer außergewöhnlichen Ausstellung bis zum 5. November feiert man in Soltau 500 Jahre Reformation. Unter den Ausstellungsstücken sind Originale aus der Zeit bis Ende 1500, so genannte Wiegendrucke, aber auch Faksimile-Ausgaben, wie zum Beispiel die Gutenberg-Bibel „B-42“ oder die Hundertwasser-Bibel. Einer der Höhepunkte ist dabei die Wiedmann-Bibel. Es handelt sich um ein über 1 km langes handgemaltes Leporello mit 3.333 Bildern.

Drei Soltauer Organisatoren haben engagiert drei Räume gestaltet. Einer widmet sich wertvollen Raritäten religiöser Bücher, ein weiterer der Geschichte und Technik des Buchdrucks. In einem dritten tauchen die Besucher ein in das Leben zur Zeit des Beginns der Renaissance. Der vierte und letzte Raum zeigt schließlich die besondere Zugabe, die Vorstellung der einzigartigen Wiedmann-Bibel des Stuttgarter Künstlers Willy Wiedmann.

Titel und Plakat der Ausstellung stammen vom Soltauer Grafiker Klaus Leven und verraten die Motivation der Organisatoren. „Es soll ein lebendiges Bild der Zeit Luthers in Soltau vermittelt werden“, so Regina Loftus, die sich neben Robert Hollmann für den Heimatbund im Ausstellungsteam engagiert. Das damalige Leben wird ganz praktisch gezeigt anhand alter Fundstücke der Region, über die Demonstration der Kleidung, der Nahrung und der sozialen Stellung. Kinder können dabei aktiv die Welt des ausgehenden Mittelalters erforschen.

Mit dabei sind die Pastoren Wilko Burgwal und Torsten Schoppe für die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. „Die vielen Leihgaben aus unserer Region gelangten zu uns als Folge eines Aufrufs in der Lokalpresse“, bedanken sich die beiden Pastoren bei allen Unterstützern. „Es war eine so große Zahl alter und besonderer Bibeln sowie religiöser Werke, dass wir eine Auswahl treffen mussten. Deswegen sind auch alle, die etwas angeboten haben, herzlich zur Eröffnung am 11. September um 18 Uhr eingeladen.“

Reinhard Riedel und Renate Gerstel vom Projekt „Die Bleilaus“, der künftigen Buchdruck-Erlebniswerkstatt, haben bei der Vorbereitung alles rund um Gutenbergs Technik übernommen. Fritz van Rechtern stand ihnen dabei tatkräftig zur Seite. „Den riesigen Medienerfolg hat Luther der Erfindung der Bleilettern zu verdanken. Erst diese sorgte für die massenhafte Verbreitung der neuen Ideen der Reformation“, sind die Schwarzkünstler überzeugt. Sie werden auch vier seltene äußerst schöne und kostbare Beispiele der Buchentwicklung zeigen.

Die Wiedmann-Bibel lässt die Geschichten des kompletten Alten und Neuen Testaments durch Bilder sprechen. Von 1984 bis 2000 arbeitete der Künstler an dem Leporello, das wie eine Ziehharmonika gefaltet ist. Weil das Werk über 1 km lang ist, hatte Wiedmann zu Lebzeiten nicht die Möglichkeit, es zu veröffentlichen. Deshalb verstaute er die Bilderbibel auf dem Dachboden. Mach seinem Tod entdeckte sein Sohn Martin das Kunstwerk. Er stellte sich der Herausforderung, den Traum wahr zu machen und das Leporello zu veröffentlichen. Dazu wurden alle 3.333 Bilder eingescannt und digitalisiert. Während der Ausstellung können sich die Besucher auf einem interaktiven Terminal das komplette Werk ansehen und die Bibel neu erleben.

Das Museum Soltau ist außer montags täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Bis einschließlich 29. Oktober findet jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr „Der besondere Tag“ statt. Dabei liegt in jeweils einem der Räume ein Schwerpunkt. Durch direktes Zeigen, Erklären, Erzählen von Geschichten rund um die Objekte, Anfassen und Mitmachen wird der Besuch an diesen Tagen zum besonderen Erlebnis. 150 m entfernt befinden sich Parkmöglichkeiten im Pastor-Rudolf-Schmidt-Weg.


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8 Kilometer oder 10000 gemeinsame Schritte


17 Sängerinnen und Sänger des Gospelchores Mixed Generations trafen sich am Samstag, den 17. Juni zur jährlichen Wanderung. Bei schönsten Wanderwetter führte die Strecke im Osten Soltaus vorbei an Rehen, Pferden und Rindern, durch Feld und Wald. Im Tierheim Tiegen gab es bei einer Führung viele Einblicke in die Arbeit der dortigen Helferinnen und Helfer. Vielen Dank dafür an Frau Schröder!
Gemeinsamer Abschluss war im Biergarten der Gaststätte Neumann´s Waldschänke. Ein schöner Nachmittag!
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Bild: Jörn Dollenberg

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Sommerfest der Gruppe Oase


Am Dienstag, den 20. Juni feierte die Gruppe Oase ihr traditionelles Sommerfest. Mehr als 60 Personen trafen sich bei wirklich tollen Sommerwetter zu spannenden Spielen. Manchmal alleine, manchmal aber auch in der Gruppe, konnte jeder sein Können bei den verschiedensten Herausforderungen zeigen. Jedes Ergebnis wurde von den Mitspielern mit Beifall gewürdigt.
Das nächste große Ereignis für die Gruppe Oase wird nach den Sommerferien die Kutschfahrt werden.
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Bild: Jörn Dollenberg

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Bilder vom Kindermusicals "Das Geheimnis der Wartburg" 

von Henrike Thies-Gebauer

Am Sonntag, den 11.Juni führten Kinderchor und Jugendchor, unterstützt durch Instrumentalisten, die spannende Geschichte von vier Kindern auf, die zu Besuch auf der Wartburg sind und dort auf einen geheimnisvollen Gast treffen. In vielen Liedern und Spielszenen erzählte das Musical den vielen Gottesdienstbesuchern von den zentralen Themen der Reformation und gab einen lebendigen Einblick in das Leben Martin Luthers.

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Bild: Jörn Dollenberg

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Die Soltauer Tafel ist jetzt online!

Unter www.soltauer-tafel.de findet sich jetzt alles Wissenswerte rund um die Soltauer Tafel. 
Wir bedanken uns herzlich bei Anika Schön von der Agentur marke:ICH aus Neunkirchen für die Umsetzung. 
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12 "Kalenderfilme" zum Reformationsjahr 

Teil 7 - "Himmel und Hölle" 

In der siebten Folge über die Lebensgeschichte Martin Luthers wagt sich der Sonntagsmaler Hans Hentschel an ein heikles Thema. In seiner neuen "Pinselpredigt" führt er mit Farbe und Leinwand vor Augen, was Martin Luther über Himmel und Hölle lehrte und dachte. 


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